Elmos Blog – Bild dir meine Meinung : D


Über den DateKiller Nr 1, die ÖBB und Kinderfilmen mit ungefähr 60.000 Toten…
Juni 22, 2008, 8:25
Gespeichert unter: Anderer Blödsinn

Manchmal steh ich vor Situationen und denke mir, es gibt wirklich noch unnötigere Jobs als Lehrer. Der des Schaffners ist mit Sicherheit so einer. Überall verachtet, führen auch die wahrlich kein schönes Leben. Mehr dazu gleich.

Wollte mir mal wieder nen schönen Abend mit meiner Aline machen, The Happening anschauen, im UCI in Handelskai. Ich kam am Bahnhof an, die Anzeigen waren ausgefallen, ein Zug stand am Gleiß (Oh Wunder!). Allerdings sollte dort momentan gar keiner stehen. Ich fragte den LokFahrer, ob dieser Zug nach Handelskai fahrt, welcher mir mit einem „Eigentlich scho“ beantwortete. So stieg ich also ein, saßen schon ein paar drinnen. Im Zug wartete ich dann 20 Minuten, er fuhr nicht. Um Viertel 6 kam auf dem anderen Bahnsteig ein anderer Zug, fuhr nach Wien Meidling, den konnte ich also auch nehmen. So stieg ich ein, Film beginnt in 10 Minuten. Aline wartete gott sei Dank, um dreiviertel 6 war ich dann in Handelskai, haben bis jetzt nur die Werbung vor dem Film verpasst. Mehr zum Film später. Aber zurück zu den Schaffnern. Im Zurückfahren, kurz vor Stockerau, kam 2 Minuten vor dem Ausstieg noch ein Schaffner daher. Ging zuerst an mir vorbei, konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten. Ich ging davon aus, dass er einfach schon müde sei.Als er am anderen Ende stand, drehte er sich mit einem „Ah do sitzt jo a no ana…“ um und kam auf mich zu. Ich hätte gerne gewusst, wieviel der gesoffen hat, und wie er trotz seines Zustandes im Dienst sein kann, ließ es dann aber doch eher bleiben und zeigte meine Fahrkarte, selbstverständlich Halbpreis. Die Fahrkarte kommentierte er mit: „Komisch das i heit ned schaun kunn, i siach jo gor nix mehr. Na wird scho passn, loss die hoit ned beim schwarzfahren erwischen“. Beim Hinausgehen tat er sich nochmal kurz weh, bevor er merkte, dass der Abteil auch eine Tür hat.

Naja, soviel zur ÖBB und ihren immer freundlichen Angestellten. Die Quintessenz des ganzen: „Hundescheiße schmeckt beschissen“. Oder zumindest so ähnlich.

Bevor ich jetzt gute Nacht sage, möchte ich noch kurz ein FilmReview probieren.

Heute an der Reihe:

The Happening

Der Film handelt von einer Epidemie, in welcher komplett New York Suizid begeht. Ein Mann mit seiner Frau und dem Kind des Freundes flüchten, das Ganze wird sehr spannend dargestellt. In der Hauptrolle Mark Wahlberg, dem momentanten HollyWood-Action-Liebling, der seine Rolle gewohnt gut spielt. Die Hauptdarstellerin kam mir auch bekannt vor, wüsste jetzt allerdings nicht,woher. Mark Wahlberg ist eine Sache für sich. Er spielt immer sich selber, andere Personen, andere Arten sieht man an ihm kaum. Er ist immer der gestählte und Furchtlose Actionheld, der immer durchs Feuer geht. Dabei sieht er auch immer gleich aus. Allerdings macht er sein Werk sehr solide, wenn man ihn nicht durch Bourne oder Shooter kennt, stört das kaum, die Anderen sollte das auch nicht stören. Die Auflösung, bzw die Ursache für die Epidemie ist mal etwas ganz was neues, damit hat man echt kaum gerechnet. Ansonsten ist der Film teilweise nichts für zartbesaitete, auch wenn er eine „Ab 14″ Freigabe bekam. Aufjedenfall sehenswert, erinnert ein bisschen an eine härtere „I am Legend“ Variante.

Naja, wünsche noch einen schönen (Fußball) Abend, gute Nacht.


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